Was darf’s denn sein? Hier kommt Das Lädchen!

Schwester M. Hiltrud präsentiert Franziska Pohle das Angebot des kleinen Lädchens.
Schwester M. Hiltrud präsentiert Franziska Pohle das Angebot des kleinen Lädchens.

Rotweiß gestreifte Markise, ein vollgepackter Verkaufstresen und eine leuchtend rote Kasse,- so sieht Das Lädchen aus, das einmal in der Woche durch das Franziskushaus rollt. Ein wenig erinnert der fahrende Kiosk an den Kaufladen, mit dem wir als Mädchen immer so gern gespielt haben!
Seit Juli versorgt Das Lädchen die Bewohnerinnen des Franziskushauses mit Waren des alltäglichen Bedarfs wie Zahncreme, Shampoo oder Taschentüchern. Vor allem aber schenkt er das befriedigende Gefühl, sich etwas Schönes oder Leckeres gönnen zu können. Klar stellt die Hauswirtschaft hier im Heim auch frisches Obst oder Säfte zur Verfügung; Angehörige und auch Pflegekräfte machen Besorgungen für die Bewohner, damit es ihnen an nichts fehlt.

Aber das ersetzt eben doch nicht das Gespräch über den Einkaufstresen, das Stöbern in Schokoladen, das Auswählen der Lieblingsbonbons und, nicht zu unterschätzen, das Selbstbezahlen. Manch eine Dame leistet sich auch gern mal frische Tomaten oder ein Piccolöchen. Das kommt in Beringhausen einfach zu kurz, wo es weder Supermarkt, noch Bäckerei oder ein Café im Dorf gibt. Wie schön, dass das jetzt bei uns Das Lädchen gibt. Jeden Montag und Dienstag bestückt eine Mitarbeiterin vom Sozialen Dienst oder ein Alltagsbegleiter das Lädchen mit frischer Ware und los geht’s, von einem Bewohnerzimmer ins andere: „Das Lädchen ist da!“ Abgegeben wird dabei alles zum Selbstkostenpreis.

Auch wenn nichts gekauft wird: Allein die Möglichkeit, dass man es könnte, gibt ein richtig gutes Gefühl.
Elisabeth Bömken, Sozialer Dienst

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentare sind geschlossen.