Mit Musik geht alles besser

Die Geschwister Margery und Lida Hartmann, beide Sopranistinnen, boten eine bezaubernde Operettengala.
Die Geschwister Margery und Lida Hartmann, beide Sopranistinnen, boten eine bezaubernde Operettengala.

Musik spielt im menschlichen Leben eine wichtige Rolle. Das ist auch im Altenheim St. Franziskus immer wieder der Fall. So brachten kürzlich zwei Konzerte den Bewohner*innen und einigen Angehörigen viel Freude. Zunächst boten die Geschwister Margery und Lida Hartmann, beide Sopranistinnen, eine bezaubernde Operettengala dar, einen wahren Augen- und Ohrenschmaus. Voll Anmut und mit scheinbar müheloser Leichtigkeit, dabei mit klaren und zugleich kraftvollen Stimmen, präsentierten die beiden Sängerinnen bekannte und beliebte Operettenmelodien.

Voll Anmut und mit scheinbar müheloser Leichtigkeit, dabei klaren und zugleich kraftvollen Stimmen, präsentierten die beiden Sängerinnen bekannte und beliebte Operettenmelodien.
Voll Anmut und mit scheinbar müheloser Leichtigkeit, dabei klaren und zugleich kraftvollen Stimmen, präsentierten die beiden Sängerinnen bekannte und beliebte Operettenmelodien.

Mit „Lippen schweigen, ’s flüstern Geigen“ aus der Operette „Die lustige Witwe“ (von Franz Lehár), machten sie den Anfang. Später folgten unter anderem „Dunkelrote Rosen“ (aus „Gasparone“ von Carl Joseph Millöcker) und „Wien, Wien, nur du allein“ (von Rudolf Sieczyński). Einige Zuschauer summten zunächst leise mit oder wischten sich verstohlen ein paar Tränen aus den Augen. Doch bei der Zugabe „Die Juliska, die Juliska aus Buda-, Budapest“ (aus „Maske in Blau“ von Fred Raymond), da klatschten alle begeistert mit.

Der MGV „Cäcilia“ Antfeld lud die Bewohner*innen zum Mitsingen ein.
Der MGV „Cäcilia“ Antfeld lud die Bewohner*innen zum Mitsingen ein.

Ganz anderer Art war das Konzert, das der MGV „Cäcilia“ Antfeld schon zwei Tage später im Altenheim St. Franziskus darbrachte. Zunächst trug der Chor gekonnt einige bekannte Lieder vor, darunter auch das beliebte Stück „Es löscht das Meer die Sonne aus“ (von Friedrich Silcher). Später luden die Sänger ihr Publikum zum Mitsingen ein. Dazu hatten sie extra einige Textblätter mitgebracht. Jetzt zeigte es sich, dass die Bewohner*innen des Altenheims auch sonst gerne singen. Ob das muntere „Rennsteiglied“ oder das eher beschauliche „Kein schöner Land“, alles wurde gut und textsicher mitgesungen. Nach einer kurzen Pause brachte der MGV noch einige weitere Lieder zu Gehör um sich schließlich mit „Ade nun zur guten Nacht“ von den dankbaren Zuhörern zu verabschieden.

Beide Konzerte haben übrigens auch dazu beigetragen, dass die Bewohner*innen die Sommerhitze leichter ertragen haben. Somit waren sie ein eindrücklicher Beweis dafür, dass mit Musik zwar vielleicht nicht alles, aber doch vieles besser geht.

Schwester M. Anke Junker

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