Altenheime der Franziskanerinnen zertifiziert

Haus Gartenansicht

„Qualitätsentwicklung ist für uns nicht nur eine gesetzliche, sondern auch eine ethische Forderung.“ Diesen Anspruch formulieren die Franziskanerinnen Salzkotten für das Altenheim St. Clara in Salzkotten und das Altenheim St. Franziskus in Marsberg-Beringhausen. Bei der nach Ablauf von drei Jahren wiederholten Begutachtung durch die unabhängige Zertifizierungsgesellschaft proCum Cert erhielten beide Einrichtungen für ihr Qualitätsmanagement und das Management zum Arbeitsschutz erneut das Zertifikat.

Die erteilten Siegel bestätigen für eine Dauer von erneut drei Jahren, dass die folgenden Regelwerke erfüllt sind: „Integriertes Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015 und MAAS-BGW für ISO (06/2017) und Rahmenbedingungen einer Christlichen Unternehmenskultur in Caritas und Diakonie.“ Mit diesem über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehenden Qualitätsmanagement, das jährlich überprüft wird, wollen die Franziskanerinnen erreichen, dass die Bewohnerinnen und Bewohner bestmöglich versorgt und betreut werden. Ebenso ernst nehmen sie dabei die Fürsorgepflichten zum Arbeits- und Gesundheitsschutz ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Bewertung von Risiken.

Das Managementsystem sei in den beiden Einrichtungen realisiert und entspreche den Anforderungen, urteilten die Auditoren. „Die gelebte Christlichkeit ist an beiden Standorten spürbar“, heißt es im Gutachten. Darüber hinaus sei die Unternehmenskultur von gegenseitiger Wertschätzung geprägt.

Zum Altenheim St. Clara heißt es im besonderen: „Das Altenpflegeheim St. Clara stellt sich nach dem Umbau als eine freundliche und zukunftsorientierte Einrichtung dar.“ Es sei gelungen, den ursprünglichen klösterlichen Charakter mit einem guten Farbkonzept zu erhalten und dennoch ein modernes und helles Wohnumfeld für die Bewohner zu schaffen.

Schwester M. Cornelia Büdenbender, Beauftragte für das Qualitätsmanagement und Arbeitsschutzkoordinatorin der Franziskanerinnen sieht in den guten Ergebnissen auch eine Wertschätzung der Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ein besonderes Lob gab es im Nachhinein von der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW): „Mit Ihrer Umsetzung der MAAS-BGW weisen Sie eine besonders systematische und nachhaltige Organisation von Sicherheit und Gesundheit im Betrieb nach. Sie gehen damit über das rechtlich geforderte Maß hinaus. Auf diese Leistung können Sie und alle Beschäftigten sehr stolz sein.“

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