Informationen für die Gesundheit alter Menschen

Einrichtungsleiterin Schwester M. Anke Junker und Pflegedienstleiterin Andrea Hajny machen auf die neuen Informationsflyer im Eingangsbereich des Altenheims St. Franziskus in Marsberg Beringhausen aufmerksam.

Einrichtungsleiterin Schwester M. Anke Junker und Pflegedienstleiterin Andrea Hajny machen auf die neuen Informationsflyer im Eingangsbereich des Altenheims St. Franziskus in Marsberg Beringhausen aufmerksam.

Puzzleteile, die ineinandergreifen, erschienen der Pflegedienstleiterin Andrea Hajny das passende Symbol für die vom Qualitätszirkel im Altenheim St. Franziskus erstellten Informationen für Bewohner und Angehörige. Kurz und verständlich sind die wichtigsten Themen, die alte Menschen und ihre Gesundheit betreffen, in jeweils einem Flyer zusammengestellt.

Acht Faltblätter sind es geworden, die jetzt im Eingangsbereich des Altenheims in Beringhausen ausliegen. Sie informieren über Sturzgefahr und Vorbeugung, Ernährungsmanagement, Druckgeschwüre, Chronische Wunden, allgemeines Schmerzmanagement und Schmerzmanagement bei Demenz sowie über eine Förderung der Kontinenz. Die Themen orientieren sich an den sogenannten Expertenstandards in der Pflege. Diese sind Instrumente, welche die Sicherung und Qualität der Pflege gewährleisten sollen. Sie verbinden aktuelle pflegewissenschaftliche wie pflegepraktische Erkenntnisse und definieren Ziele und Maßnahmen. „Wir beraten Bewohner und Angehörige dazu bei der Aufnahme und akut, aber mir war es wichtig, darüber hinaus eine Information zu haben, die in einfacher Form immer verfügbar ist“, erläutert Andrea Hajny.

Gut informiert: Mathilde Reddemann, stellvertretende Pflegedienstleiterin im Altenheim St. Franziskus in Beringhausen, stellt dem Bewohner Martin Schulz die neuen Informationsflyer zur Gesundheit älterer Menschen vor.

Gut informiert: Mathilde Reddemann, stellvertretende Pflegedienstleiterin im Altenheim St. Franziskus in Beringhausen, stellt dem Bewohner Martin Schulz die neuen Informationsflyer zur Gesundheit älterer Menschen vor.

Über die Gefahr von Stürzen heißt es dort etwa: „Mit zunehmendem Alter, Krankheit und abnehmender Mobilität steigt das Sturzrisiko.“ Stürze seien eine der häufigsten Ursachen für Pflegebedürftigkeit älterer Menschen. Die Möglichkeiten zur Sturzvorbeugung reichen von der Beseitigung von Stolperfallen im Zimmer bis hin zu Bewegungsübungen zur Stärkung der Muskulatur und Körperbalance. Auch eine ausreichende Trinkmenge soll Stürzen vorbeugen. So greifen die einzelnen Themen immer wieder ineinander, denn die Trinkmenge ist auch ein Thema beim Ernährungsmanagement, wie bei der Angst vor Inkontinenz.

Die Faltblätter liegen im Eingangsbereich des Altenheims St. Franziskus aus und werden bei Bedarf aktualisiert und nachgedruckt. Für Fragen steht das Pflegeteam gerne zur Verfügung.

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